Philipp Jakob Siebenpfeiffer
Philipp Jakob Siebenpfeiffer war der erste Landrat von Homburg.
Zur Zeit Siebenpfeiffers gehörte Homburg zum Königreich Bayern.
Den Menschen ging es damals nicht gut: viele Lebten in großer Armut und mussten hohe Steuern zahlen. Die Menschen hatten kaum Rechte. Sie durften sich zum Beispiel nicht versammeln und über Politik reden.
Auch die Journalisten durften keine Kritik an der Regierung üben. Die Zeitungen wurden streng kontrolliert oder verboten, denn der regierende Adel fürchtete um seine Macht.
Siebenpfeiffer und sein Freund Johann Georg Wirth gaben trotzdem eine Zeitung heraus und setzten sich vor allem ein für Freiheit und Mitspracherechte in der Politik.
Da politische Versammlungen verboten waren, organisierten sie ein großes Volksfest. 30 000 Menschen kamen und versammelten sich auf dem Marktplatz in Neustadt an der Weinstraße.
Von dort aus zogen sie gemeinsam zum Hambacher Schloss, singend und mit Fahnen in den Farben Schwarz-Rot-Gold.
Das gefiel der damaligen Regierung nicht. Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth wurden verhaftet und kamen ins Gefängnis.
Text: Gemeinschaftsarbeit unserer Oberstufe
